Tausendfüßer als Helfer in naturidentisch eingerichteten Terrarium.

Ein Tausendfüßer (Archispirostreptus gigas) im Terrarium der Warane (Varanus tristis orientalis)
Dieser Tausendfüßer wird dank seines Abwehrsekrets von den Waranen nicht als Beute angesehen und somit ignoriert.
Aus tieferen Bodenschichten holt der Tausendfüßer Substrat (durchsucht er es nach fressbarem?)

Hier ein A. gigas bei der täglichen "Arbeit", er frißt zurückgebliebene, anhaftende Kotreste der Warane. Paarung

Das Terrarium wird täglich grob von sichtbarem Kot gereinigt.
An Terrariengegenständen anhaftende Kotrückstände werden dann nachts von dem, im Terrarium befindlichen Asseln, Springschwänze und Tausendfüßern gefressen.
Zu beachten ist dabei selbstverständlich, dass solche "natürliche Reinigung" nur in Terrarien angewandt wird in dem nur gesunde und frei von Parasiten lebende Tiere untergebracht sind!
Zophobas kommen bei mir nicht als "Reinigungsassistenten" in das Terrarium, da sie sich in Einrichtungsmaterial reinbohren können. Außerdem werden die Schwarzkäfer-Larven (Zophobas mario) von den Echsen gerne gefressen, was eine Futterkontrolle erschwert, zumal sie kein günstiges Kalzium-Phosphor Verhältnis aufweisen und somit nur selten gereicht werden dürfen.

Archispirostreptus gigas - Baby
Baby mit Alttier